Augenoperationen

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick zu verschiedenen Arten von operativen Eingriffen, die Fehlsichtigkeiten von Patienten mit Hilfe von Lasertechnologien verbessern können.

Bei der ReLEx smile LASIK wird unter Einsatz von nur einem Lasersystem ein refraktives Lentikel innerhalb der Hornhaut erzeugt und durch eine winzige Inzision entnommen.

Bei jedem anderen LASIK-Verfahren wird entweder mit einem Mikrokeratom oder einem Femtosekundenlaser ein Flap (Hornhautdeckel) geschnitten und aufgeklappt. Anschließend wird mit dem Excimer-Laser Hornhautgewebe abgetragen, um die bestehende Fehlsichtigkeit zu korrigieren.

Bei der ReLEx smile oder „sanften LASIK“ wird die gesamte Korrektur minimal-invasiv in einem einzigen Schritt an einem einzigen Gerät, dem Vismax Femtosekundenlaser, durchgeführt.

Synonyme

Small-Incision-Lentikelextraktion

Indikation / Anwendungsbereich

VSDAR Kliniken in HamburgMannheim und München verfügen über den VisuMax Femtosekundenlaser und bieten die ReLEx smile-LASIK seit 2013 in Deutschland an.

Ablauf der ReLEx smile LASIK-Operation

Der VisuMax Femtosekundenlaser legt in einem Schnitt ein refraktives Lentikel und eine weniger als 4 mm kleine Inzision in der intakten Hornhaut an.

Das Lentikel wird durch die kleine Inzision entnommen; es wird kein Flap oder Hornhautdeckel wie bei der Femto-LASIK geschnitten. Dadurch ist der Einfluß auf die Biostabilität der Hornhaut minimal.

Durch die Lentikelentnahme wird die Form der Hornhaut so verändert, dass die bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert wird.

Die Femto-LASIK unterscheidet sich von der LASIK in einem Punkt: In der Präparation des Hornhautscheibchens. Während bei der LASIK ein mechanisches Mikrokeratom verwendet wird, kommt bei der Femto-LASIK ein berührungsfrei arbeitender, computergesteuerter Laser, der Femtosekundenlaser  zum Einsatz.

Synonyme

Laser-LASIK, All-Laser-LASIK, Intra-LASIK, Intralase-LASIK

Indikation / Anwendungsbereich

Über 90% aller fehlsichtigen Patienten sind für die LASIK-Laserkorretur geeignet. An den VSDAR Kliniken, die alle über einen oder mehrere Femtosekundenlaser verfügen, wird die LASIK heutzutage überwiegend als Femto-LASIK durchgeführt.

Vorteile der Femto-LASIK 

Die Eigenschaften der Femto-LASIK entsprechen denen der LASIK.
Durch Einsatz des Femtosekundenlasers bei der Präparation der Hornhautlamelle bietet die Femto-LASIK zusätzlich:

Hohe Präzision
Bei der Femto-LASIK werden mit dem Femtosekundenlaser homogene, gleichmäßig dicke Hornhautlamellen mit exakt reproduzierbarem Durchmesser erzeugt. Bei Mikrokeratomen sind Schwankungen der Lamellendicke von 50 µm die Regel – der Laserschnitt mit dem Femtosekundenlaser hat hingegen eine Toleranz von lediglich 5 µm. Darüber hinaus ist die mit dem Femtosekundenlaser präparierte Hornhautlamelle stabiler und lässt sich nach der Korrektur zuverlässig und präzise wieder an die alte Stelle zurücklegen.

Hohe Sicherheit
Durch die Präzision des Femtosekundenlasers werden schnittbedingte Komplikationen bei der Femto-LASIK eliminiert. Bei einem unvollständigen Schnitt kann man – da die Hornhaut gewissermaßen nur unterirdisch durchtrennt wurde – einfach neu ansetzen, ohne damit größere Komplikationen zu riskieren. Außerdem sind Infektionen nahezu ausgeschlossen, da bei einem Laserschnitt keine Keime übertragen werden können. Auch Epitheleinwachsungen werden praktisch nicht mehr beobachtet.

Sehr gute Ergebnisse
Durch die hohe Präzision des Lasers lässt sich das Ergebnis einer Femto-LASIK noch besser berechnen. Die Korrektur der Fehlsichtigkeit wird noch genauer als bei der LASIK.

Ablauf der Femto-LASIK-Operation

Zu Beginn der Operation wird ein Fixierring auf das Auge gesetzt. Darauf wird ein Kontaktglas platziert, über welches die Laserstrahlen des Femtosekundenlasers computergesteuert in einer vorberechneten Tiefe der Hornhaut fokussiert werden. Dabei wird ein leichter, kurzer Druck auf das Auge ausgeübt. Die Hornhautlamelle entsteht, indem viele tausend Laserpulse in einer Ebene aneinander gereiht werden.

Wie bei der LASIK wird jetzt der Hornhautdeckel mit einem feinen Instrument aufgeklappt und die Fehlsichtigkeit durch Modellieren der Hornhaut mit dem Excimer Laser korrigiert.

Kurzsichtigkeit wird korrigiert, indem die Hornhaut im Zentrum abgeflacht wird. Bei Weitsichtigkeit wird die Hornhaut um das Zentrum ringförmig abgetragen. Eine bestehende Hornhautverkrümmung wird bei einer Korrektur der Kurz- oder Weitsichtigkeit mit behandelt. Die Oberfläche der Hornhaut wird dabei so abgetragen, dass sie der Kugelform angenähert wird.

Zum Schluss wird das Hornhautscheibchen wieder zurückgelegt, haftet von selbst und schützt als körpereigenes Pflaster die Wunde. Die Wundheilung verläuft im Inneren der Hornhaut eigenständig, langsam und gleichmäßig.

Der Heilungsprozess verläuft in der Regel rasch und schmerzfrei. Der Patient erreicht schnell die volle Sehkraft.

Die LASIK ging Anfang der 90er Jahre aus der PRK hervor und entspricht der Kombination einer operativen Schnitttechnik (Keratomileusis) und der Anwendung des Excimer-Lasers.

Synonym

Laser-in situ-Keratomileusis

Indikation / Anwendungsbereich

Die LASIK hat sich in den letzten 25 Jahren zum häufigsten Eingriff der operativen Sehfehlerkorrektur entwickelt und wurde bereits millionenfach angewandt. Über 90% aller fehlsichtigen Patienten sind für die LASIK-Laserkorrektur geeignet. Das Verfahren wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt und kommt heutzutage meist als Femto-LASIK zur Anwendung.

Vorteile der LASIK

  • Gute Vorhersagbarkeit innerhalb des Indikationsbereichs.
  • Der Eingriff dauert nur wenige Minuten.
  • Durch lokal betäubende Augentropfen ist die OP sehr schmerzarm.
  • Beide Augen können in einer Operationssitzung operiert werden
  • Bereits nach einigen Stunden erreichen Sie wieder ein gutes Sehvermögen.
  • Viele Patienten kehren am nächsten Tag wieder in Ihr normales Alltagsleben zurück.
  • Der natürliche Aufbau der oberflächlichen Hornhautschichten bleibt erhalten.
  • Die Wundheilung verläuft im Hornhautinneren
  • Der Heilungsprozess verläuft in der Regel rasch und schmerzfrei.
  • Der Patient erreicht schnell die volle Sehkraft.

Ablauf der LASIK-Operation

Ansaugvorgang
Zu Beginn der LASIK-Operation wird ein Saugring auf das Auge gesetzt und fixiert dieses. Hierfür wird auf das Auge kurz Druck ausgeübt.

Hornhautpräparation
Mit einem in dem Hobel integrierten Präzisionsmesser (Mikrokeratom) wird ein dünnes Scheibchen der Hornhaut (0,14mm) eingeschnitten. Wird anstelle des mechanischen Mikrokeratoms ein Femtosekundenlaser verwendet, so spricht man von der Femto-LASIK.

Freilegen des Hornhautinneren
Das Hornhautscheibchen (engl. „flap“) wird wie ein „Buchdeckel“ zur Seite aufgeklappt.

Der Laser wird angesetzt
Die darunterliegenden tieferen Hornhautschichten werden mit dem Excimer-Laser je nach Fehlsichtigkeit modelliert.

Kurzsichtigkeit wird korrigiert, indem die Hornhaut im Zentrum abgeflacht wird. Bei Weitsichtigkeit wird die Hornhaut um das Zentrum ringförmig abgetragen. Eine bestehende Hornhautverkrümmung wird bei einer Korrektur der Kurz- oder Weitsichtigkeit mit behandelt. Die Oberfläche der Hornhaut wird dabei so abgetragen, dass sie der Kugelform angenähert wird.

Wundverschluss
Das Hornhautscheibchen wird wieder zurückgelegt, haftet von selbst und schützt als körpereigenes Pflaster die Wunde. Daraus ergeben sich die entscheidenden Vorteile der LASIK.

Sowohl bei der PRK, LASEK und Epi-LASIK wird die Brechkraft an der Oberfläche der zentralen Hornhaut verändert. Das Hornhautgewebe wird im optischen Zentrum mit dem computergesteuerten Excimer-Laser abgetragen. Sowohl LASEK als auch Epi-LASIK gingen aus der PRK hervor.

Synonyme

PRK: Photoablative refraktive Keratektomie
LASEK: Laser Epithelial Keratomileusis
ELSA: Excimer Laser Subepitheliale Ablation
Epi-LASIK: Epitheliale Laser-in situ-Keratomileusis

Indikation / Anwendungsbereich

Eigenschaften

  • Gute Vorhersagbarkeit im Indikationsbereich.
  • Korrektur findet im optischen Zentrum, an der Oberfläche der Hornhaut statt.
  • Regeneration der obersten Hornhautschicht in 3-4 Tagen.
  • Rehabilitationszeit insgesamt 4 bis 6 Wochen.
  • Leichtes Fremdkörpergefühl, geringe Beschwerden in den ersten Tagen nach der OP.

Ablauf der Augenlaseroperation

Obwohl die PRK in ihrer ursprünglichen Form heute nicht mehr angewendet wird, sei sie hier kurz erläutert.
Bei der PRK wird zunächst mit einem stumpfen Messer die oberste Hornhautschicht, das Epithel, abgeschabt. Anschließend wird die Oberfläche mit dem Excimer-Laser je nach bestehender Fehlsichtigkeit modelliert. Die oberste Hornhautschicht, das Epithel, regeneriert sich in etwa 3 bis 4 Tagen.
Während der ersten zwei Tage nach dem Eingriff können eine Reizung oder Schmerzen am Auge sowie Sehschwankungen auftreten. Diese werden in der Regel mit einer therapeutischen Kontaktlinse und mit Medikamenten effektiv gelindert. Der Heilungsprozess wird in den ersten Wochen nach der Operation zusätzlich mit Augentropfen unterstützt.
Diese postoperativen Beschwerden sind bei der LASEK und Epi-LASIK geringer.

Bei der LASEK wird das Hornhautepithel mit Alkohol abgelöst und aufgerollt. Nach dem Lasern wird diese Zellschicht wieder zurückgerollt und mit einer therapeutischen Kontaktlinse abgedeckt.

Bei der Epi-LASIK wird ein Minihobel, ein sogenanntes Mikrokeratom, eingesetzt, um das Hornhautepithel abzulösen. Es wird – wie bei der LASIK – wie ein Buchdeckel zur Seite aufgeklappt und nach dem Lasern wieder auf die Wunde gelegt.

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