Die Vertreter der Länder haben sich mit dem Problem Augenlaserbehandlung erneut auseinander gesetzt und über die steuerliche Behandlung von Aufwendungen für Augenlaseroperationen abgestimmt.

Die Vertreter der Länder haben sich mit dem Problem Augenlaserbehandlung erneut auseinandergesetzt und über die steuerliche Behandlung von Aufwendungen für Augenlaseroperationen abgestimmt. Speziell stand zur Debatte, ob dazu ein „Nachweis der Zwangsläufigkeit, Notwendigkeit und Angemessenheit der Aufwendungen durch ein vor der Operation ausgestelltes amtsärztliches Attest“ erforderlich ist.

Im Ergebnis wurde festgestellt, dass bei Steuerpflichtigen, die sich einer Augenlaseroperation unterziehen, immer eine Fehlsichtigkeit und damit eine Krankheit vorliegt. Eine Operation wie die LASIK oder LASEK stellt somit eine Heilbehandlung dar. Darüber hinaus sind diese Operationsmethoden wissenschaftlich anerkannt. Daraus ableitend wurde von den Vertretern der Länder beschlossen, die Aufwendungen für eine Augenlaseroperation ohne Vorlage eines amtsärztlichen Attests als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EstG anzuerkennen.

Bestehende anderslautende Urteile finden demnach über die entschiedenen Einzelfälle hinaus keine Anwendung. Eine Veranlagung unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ist nicht mehr länger erforderlich. Die Bearbeitung ruhender Einspruchsverfahren kann wieder aufgenommen werden.

Der gemeinnützige VSDAR wurde gegründet, um größtmögliche Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowohl in der Aufklärung als auch bei der Behandlung zu erreichen. Für Interessierte, die sich über Augenlaserkorrekturen informieren möchten, hält der Verband unter der Rufnummer 08193/938782 einen kostenlosen Broschürenservice bereit. Hilfreiche Informationen stehen auch im Internet unter www.vsdar.de zur Verfügung.